10.Feuer

10.05.2010
„Schuppen in Flammen“
Kurz vor 13 Uhr ging die Sirene, eine aufmerksame Feuerwehrkameradin entdeckte beim vorbei fahren das ein an einem Holzschuppen geparkter Wohnwagen stark qualmte, sofort löste die aufmerksame Feuerwehrkameradin Alarm aus. Drei Minuten nach dem der Alarm ausgelöst wurde stand der benachbarte  Holzschuppen schon in Flammen. Sofort wurde die Situation richtig erkannt und es wurde unverzüglich damit begonnen, das ebenfalls aus Holz bestehende Wohnhaus mit Wasser zu kühlen. Zu dieser Uhrzeit sind meist alle auf der Arbeit und so wurde umgehend Unterstützung angefordert. Die Feuerwehren Ebstorf, Hohenbünstorf und Barum wurden Allermiert. Sofort wurde die Wasserversorgung hergestellt, doch leider konnte das Inventar des Schuppens nicht mehr gerettet werden, da sich das Feuer rasend schnell ausbreitete. Ein übergreifen auf das Wohnhaus konnte jedoch erfolgreich verhindert werden. Als das benachrichtigte Besitzerehepaar eintraf erlitt die Ehefrau beim Anblick einen Kreislaufzusammenbruch und musste ins Klinikum Uelzen eingeliefert werden. Im Einsatz waren insgesamt 39 Feuerwehrleute, eine Brandwache wurde bis zum Abend abgestellt. Nach Angaben des Brandermittlers der Polizeiinspektion Lüneburg handelt es sich um Brandstiftung, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


Ein Dank geht auch an die Unterstützung der Dorfbevölkerung die unsere Feuerwehr
Tatkräftig unterstützt hat.

Zur Monatsversammlung am Freitag den 14. Mai  um 19:30 Uhr erschien der Hausbesitzer und bedankte sich für die schnelle Hilfe. „Es wäre für mich eine Katastrophe gewesen wenn ich nach Hause gekommen wäre und nicht einmal mehr eine Unterhose gehabt hätte“. Doch noch heute ist nachts eine gewisse Angst bei den Eheleuten, dass wieder etwas passieren kann. Der Schaden beläuft sich zur Zeit auf etwa 110 000 €. Die Feuerwehr bekam als kleine Anerkennung eine Kiste mit Erfrischungsgetränken und eine Einladung zu einer Feier. Dankeschön!

Bei der Nachbesprechung erläuterte der stellvertretende Ortsbrandmeister Karsten Schulz der den Einsatz auch vor Ort leitete die Gefahren und Ereignisse. So hatte man mit Hitze, Angst, Atemgiften, Explosionen und Einsturz zu kämpfen. Im Schuppen befanden sich Chemikalien, Spraydosen, Reifen, Benzin mehrere Schutzgasflachsen und eine Propangasflasche die sogar Explodierte.

Zur vorbeugenden Maßnahme wurde an diesem Abend nochmals praxisnah das herangehen an brennende Scheunen geübt. So gibt es zum Beispiel Scheunen die mit Strom erzeugenden Platten (Photovoltaik) bestückt sind von denen jede einzelne 1000 Volt leisten kann, selbst wenn bei einem nächtlichen Brand die Sonne nicht scheint erzeugen die Platten trotzdem Strom, weil schon das Ausleuchten der Brandstelle wieder neuen Strom produziert. Deshalb ist es sehr wichtig Sicherheitsanstände unbedingt einzuhalten.
 

Volker Schleicher
   -Pressewart-
  FFW Vinstedt

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