11.18.2011 Übung in Natendorf Gut Nienbüttel
Eine alte Tradition findet jedes Jahr seine Anerkennung. Seit Jahren üben die Ortswehren Barum, Hohenbünstorf, Vinstedt und Golste in Natendorf gemeinsam einmal im Jahr.
Unter dem Motto „4 helfen sich“ fand in diesem Jahr die Unterkreisübung in Natendorf statt. Übungsplaner Joachim „Acki“ Prüß hatte sich wieder eine Menge einfallen lassen um ein Szenario so realitätsnah wie möglich darzustellen. Um 18.48 Uhr wurde die Ortswehr Golste in Natendorf zur Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall über die neuen Funkmeldeempfänger alarmiert. Am Einsatzort traf sie 19.01 mit dem MTW und LF 8 ein. Schnell wurde die Einsatzstelle erkundet und abgesichert. 5 Jugendliche waren mit einem PKW gegen einen Baum gefahren und verletzten sich teilweise schwer. Einsatzleiter Volker Meyer forderte über Florian Uelzen das DRK zur Rettung der Verletzten an. Zwei Rettungsfahrzeuge trafen kurze Zeit später an der Unfallstelle ein und begannen mit der Rettung. Zum Unfallvorgang konnte der Fahrer dem Einsatzleiter folgendes berichten.
Drei Jugendliche sind mit brennenden Fackeln quer über die Straße gelaufen direkt vor unser Fahrzeug“. Ein Jugendlicher rief dem Fahrer noch zu, das auf dem Gut Nienbüttel eine Scheune angezündet wurde. Nach kurzer Erkundung mussten die Ortswehren Barum, Hohenbünstorf und Vinstedt nachgeordert werden, damit der zweite Auftrag erledigt werden konnte. Nach dem Eintreffen, ca. 19.22 Uhr, begannen die Wehren mit dem Aufbau der Wasserversorgung bzw. die Rettung der restlichen Jugendlichen, die sich noch in der brennenden Scheune befanden. Vom Hydranten bis zum Verteiler legten die Wehren über 760 m B- Schläuche aus. Dieser Vorgang ging den Kameraden schnell von der Hand so daß der Gruppenführer aus Barum mit der Rettung beginnen konnte. Florian Sonderleitung (Übungsplaner J. Prüß) spielte bei der Rettung weitere Aufgaben ein. In der Scheune wurden Lautsprecher aufgestellt aus der Feuergeräusche kamen. Eine weitere Aufgabe war, das der erste Atemschutztrupp in der Scheune ausgefallen war. Sofort musste der Sicherheitstrupp ihre Kameraden aus der Scheune retten. Gegen 22.05 war die Übung abgearbeitet, Gerät und Mannschaft vollzählig, und ein Abendliches Getränk konnte zu sich genommen werden. Nach einer kurzen und knappen Manöverkritik wurden die drei auswärtigen Ortswehren in Ihre Dörfer entlassen.
FFW Vinstedt